Ver­gü­tung

Radiologie wörterbuch   V   

Die Ver­gü­tung der Leis­tun­gen nie­der­ge­las­se­ner Ärzte er­gibt sich bei ge­setz­lich ver­si­cher­ten Pa­ti­en­ten aus der Leis­tungs­be­wer­tung der Ge­büh­ren­ord­nung (EBM = Ein­heit­li­cher Be­wer­tungs­maß­stab) und dem jähr­lich neu fest­zu­le­gen­den ein­heit­li­chen Ori­en­tie­rungs­punkt­wert. Da­bei er­gibt sich das Ho­no­rar­vo­lu­men, das der Ra­dio­lo­ge im Quar­tal ma­xi­mal er­zie­len kann, aus der Zahl der ab­ge­rech­ne­ten Fäl­le im Vor­jahr und dem durch­schnitt­li­chen Fall­wert sei­ner Arzt­grup­pe. Hat der Ra­dio­lo­ge mehr Zu­lauf als im Vor­jahr, er­hält er für die­se zu­sätz­li­chen Leis­tun­gen nur eine Ver­gü­tung von ca. 10 % des nor­ma­len Ho­no­rars. Eine Zu­nah­me der Un­ter­su­chun­gen bei al­len Ra­dio­lo­gen führt auf Grund der Be­gren­zung des Ho­no­rars nicht zu Mehr­ver­gü­tung, son­dern zu ei­nem Ab­sin­ken des Fall­werts. Für eine Fach­grup­pe mit be­son­ders ho­hen In­ves­ti­tio­nen (Groß­ge­rä­te) und ho­hem Per­so­nal­ein­satz ist die­ses Ver­fah­ren nicht un­pro­ble­ma­tisch! Eine Ver­än­de­rung hin zu mehr Be­re­chen­bar­keit ist des­halb eine drin­gen­de For­de­rung der nie­der­ge­las­se­nen Ra­dio­lo­gen.

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